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Girls'Day 2013

Die perfekte Party - alles eine Frage der Planung? Ein Workshop der Forschungsgruppe Betriebliche Informationssysteme vom Institut AIFB
Die Teilnehmerinnen und Teamleiter

Am 25. April 2013 fand erneut das größte Berufsorientierungsprojekt Deutschlands für Schülerinnen ab der 5. Klasse statt. Der Girls‘Day eröffnet seit 2001 jungen Schülerinnen den Einblick in Unternehmen, Betriebe, Forschungsstätten sowie Hochschulen mit technischem Schwerpunkt. Dadurch bietet sich den Teilnehmerinnen die Möglichkeit, neue Studiengänge oder Ausbildungsbereiche im Gebiet Technik, IT, Handwerk oder Naturwissenschaften kennen zu lernen.

Auch am Karlsruher Institut für Technologie hatten an diesem Tag Schülerinnen die Möglichkeit, an einem breitgefächerten Angebot teilzunehmen. Sie hatten die Wahl zwischen 40 Workshops, verschiedenen Führungen und Vorträgen, die sowohl am Campus Nord, Süd und Ost stattfanden. Der Schwerpunkt lag hierbei vor allem auf der Entdeckung neuer Berufsperspektiven im Rahmen der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

 

Die Forschungsgruppe Betriebliche Informationssysteme um Prof. Dr. Andreas Oberweis vom Institut für Angewandte Informatik und formale Beschreibungsverfahren (AIFB) war eine der Einrichtungen, die den Schülerinnen Einsicht in wirtschaftswissenschaftliche Themenbereiche gewährte. Unter dem Titel „Die perfekte Party – alles eine Frage der Planung?“ veranstaltete die Forschungsgruppe in Kooperation mit der Firma PROMATIS aus Ettlingen ein Social BPM Lab. Über einen Zeitraum von zwei Stunden beschäftigten sich die Schülerinnen mit der Darstellung von Arbeitsabläufen in Petri-Netzen, einer Modellierungssprache für Prozesse aus der Informatik. Die gemeinsame Aufgabe, die in Zusammenarbeit von Kleingruppen gelöst werden musste, war die Planung des Sommerfestes der fiktiven Carl-Adam-Petri Schule.

Zur Modellierung der Abläufe wurde die für das Geschäftsprozessmanagement bewährte Software Horus eingesetzt. Dabei wurden die Schülerinnen von wissenschaftlichen Mitarbeitern und studentischen Hilfskräften sowie einer PROMATIS-Mitarbeiterin tatkräftig unterstützt. Das aktive eigene Einbringen und die Zusammenarbeit mit anderen wurde von den Teilnehmerinnen sehr positiv aufgenommen. So gefiel einer Schülerin ihren eigenen Worten nach besonders, „dass man selbst etwas ausprobieren konnte und sich in Gruppen sein Ziel erarbeitet hat.“ Am Ende des Workshops durften die verschiedenen Kleingruppen die Ergebnisse ihrer Organisationseinheit wie z.B. Catering oder Marketing vorstellen und erhielten im Anschluss ein Teilnahmezertifikat.

Weitere allgemeine Informationen zum Girls’Day, der Forschungsgruppe Betriebliche Informationssysteme sowie zum Social BPM Lab der Firma Promatis finden Sie hier: